Wie werden intergenerationelle Begegnungen in Pflegeeinrichtungen oder Kitas heute erlebt? Und was braucht es, damit sie dauerhaft gelingen? Fachleute und Erfahrungsexpert:innen tauschen sich aus und laden das Publikum ein zum Mitdiskutieren.
Die Veranstaltung wird von Monika Blau, Co‑Programmleiterin Intergeneration bei der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG), eröffnet. Sie engagiert sich seit Jahren in der Weiterentwicklung und Förderung intergenerationeller Projekte in der Schweiz.
Danach stehen zwei Perspektiven im Zentrum:
- Impuls aus Praxis und Alltag
Ältere Personen, Angehörige sowie Fachpersonen teilen ihre Erfahrungen mit intergenerationellen Angeboten. Sie zeigen auf, was Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlichen Alters stärkt, wo Hindernisse liegen und welche Unterstützung aktuell fehlt.
- Gemeinsames Weiterdenken mit Fachpersonen
Akteur:innen aus Politik, Verwaltung und anderen Bereichen greifen die Erfahrungsberichte auf und diskutieren gemeinsam, welche Bedingungen intergenerationelle Begegnungen stärken und wie nachhaltige Lösungen entwickelt werden können.
Die Moderation übernimmt Dr. Stefanie Wiloth, Leiterin des Kompetenzzentrums Soziale Innovationen & Altern am Institut für Altersforschung der Ostschweizer Fachhochschule (OST).
Im Anschluss sind alle Teilnehmer:innen eingeladen, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. Die Veranstaltung bietet so Einblicke in die gelebte intergenerationelle Arbeit, fördert die Vernetzung und eröffnet neue Perspektiven für eine nachhaltige Verankerung von Generationenprojekten im Betreuungs- und Pflegebereich.
Nach den Inputs wird ein Apéro offeriert.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Es ist eine Anmeldung nötig:
Die InGe-Gespräche werden organisiert von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft, Intergeneration und dem IAF Institut für Altersforschung (Ostschweizer Fachhochschule). Das Gespräch im Berner Geneationenhaus ist die erste solche Veranstaltung.
Bild: 123rf.com
Berner Generationenhaus
Bahnhofplatz 2
3011 Bern